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Ringhofer nach dem Rennen am 1. Mai gestorben
Der Vorstand des ADAC Motorclubs hat die traurige Pflicht den Tod von Werner Ringhofer mitzuteilen, der beim Rennen am 1. Mai in der Seitenwagenklasse als Beifahrer teilnahm und am Montagabend aus noch nicht geklärter Ursache verstarb. Das Mitgefühl aller Mitglieder des Vereins gilt den Angehörigen und seiner Freundin. Werner Ringhofer war ein solider und untadeliger Sportsmann, der über viele Jahre erfolgreich Motorsport ausübte. Die letzen Jahre stand er im Beiwagen seines Freundes Gerhard Nabbe, der bereits über 20 Jahre den Motocross-Sport betreibt. Das Rennen in Kamp-Lintfort war der Auftakt der Saison, für die sich beide den Gewinn des Deutschen Motocross Pokals zum Ziel gesetzt hatten. Wenige Minuten vor dem Ende des zweiten Laufs, der bei hohen Temperaturen stattfand, war Werner Ringhofer in einer sehr schlechten körperlichen Verfassung, so dass er zweimal vom Beiwagen fiel aber in beiden Fällen wieder aufstieg um die Fahrt fortzusetzen und das Rennen doch noch zu beenden. In der letzen Runde brach Werner Ringhofer dann im Beiwagen zusammen und die Fahrt des Gespanns wurde gestoppt. Die Bergung erfolgte durch die Helfer vom Roten Kreuz. Das Ärzteteam der an der Rennstrecke stationierten Mobilen Sportambulanz, die für die Notfall-Versorgung ausgerüstet ist, übernahm die Versorgung. Der Patient wurde dann mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Alle Bemühungen der Ärzte konnten das Leben von Werner Ringhofer nicht mehr retten. Im Laufe des Montags kam es nach einem Atemstillstand zu mehrfachem Organversagen und der 47-Jährige verstarb wenige Stunden später. Die genaue Todesursache ist bis jetzt nicht geklärt, so dass eine Obduktion durchgeführt wird.
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