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In der
Seitenwagenklasse werden wieder die Fetzen
fliegen, wenn die Elite der Dreirad-Artisten
beim dritten Rennen um die internationale
Deutsche Meisterschaft beherzt am Gasgriff dreht
und ihren Monster-Einzylinder-Zweitaktern mit
bis zu 700 ccm freien Lauf lässt.
Sidecar-Rennen
finden nun schon seit 30 Jahren ununterbrochen
auf der sandigen Piste statt, so dass wir hier
auf eine lange Tradition mit
Europameisterschafts- und Intersidecar-Rennen
zurückblicken können.
Wenn alles, wie
auch in den beiden vergangen Jahren nach den Wünschen
des Clubs läuft, wird es bei der Jubiläumsveranstaltung
wieder ein Rennen mit starker internationaler
Beteiligung bei den Sidecars geben, bei der
viele Top-Teams der diesjährigen WM an den
Start gehen werden.
Im vergangen Jahr
standen unter anderen neben den
Weinmann-Brothers (als Titelverteidiger, und
WM-Vierte) Willemsen/Verbrugge (Vizeweltmeister,
NL), Sergis/van Mil (Weltmeister, Lat),
Wenninger/v.d. Wiel (WM-siebte,D/NL), Kaurit/Jakk
WM-fünfte) Korjus/Jakk (WM-achte,EST),
Schrijver/Verhagen (NL), und weitere starke ausländische
Teams am Startbalken. So waren sieben Teams der
ersten acht aus der Weltmeisterschaft des
Vorjahres vertreten.
Eine tolle
Show ist in der 125-ccm-Klasse angesagt. Auf
der schnellen Bahn mit vielen Sprunghügeln gibt
es für die Leichtgewichte nur eine Devise:
Vollgas – und die Drehzahl nicht unter
10.000/min abfallen lassen. So werden die
Newcomer einen echten Flugtag veranstalten, und
wenn die Konkurrenz nicht zu dicht im Nacken
sitzt ist wohl noch Zeit für einige Kunststücke
geben.
Auch die
125-ccm-Klasse war häufiger Gast auf dem
Eyller-Berg-Kurs, in der oft die Fahrer aus den
Niederlanden auf der teilweise sandigen Piste
den Ton angaben. So lässt das Reglement zu, bis
zu 5 ausländische Fahrer starten zu lassen. Von
dieser Regelung wird auf jeden Fall gebrauch
gemacht, und einige gute internationale Piloten
einzuladen. So hat auch hier die Teilnahme ausländischer
Crosser, gerade auch in der 125-ccm-Klasse eine
lange Tradition.
Viele Talente und
Könner sind schon in Kamp-Lintfort um den Sieg
gefahren, André Malherbe (später 5-facher
Welwmeister, Gerard Rond (Vizeweltmeister),
Roland Diepold (16-facher Deutscher Meister),
Didi Lacher (mehfacher Champion)und Boby Moore (Weltmaister)
und Pit Beirer (Vizeweltmeister) um nur einige
zu nennen.
Auf jeden Fall
darf man gespannt sein, wie sich die jungen Heißsporne
wie Daniel Siegel, Josef Dobes, Lukas Weis und
Witali Tonkow, Sergei Garin, Kornel Nemeth und
Stefan Ludwig gegen die ausländischen
Routiniers in Szene setzen werden.
Ein Gemisch
aus Zweitakt- und Viertakt-Sound lässt die
offene V-Lizenz-Klasse ebenfalls zu einem echten
Genuss werden, auch wenn es hier nicht um
Meisterschaftspunkte geht. Die Jungs die hauptsächlich
vom Niederrhein kommen werden alles daran setzen
und das Letzte geben, um die Fans nicht zu enttäuschen.
So haben auch einige
"Alt-Internationale" spontan einen
Start angekündigt, so dass auch hier guter
Sport geboten wird.
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